Foto: Geert de Witte

 

Eske Tibben

Die Alt-/Mezzosopranistin Eske Tibben wuchs in einer musikalischen Familie auf.Sie sang und spielte Klavier von frühester Kindheit an. Sie studierte klassischen Gesang am Prinz-Claus-Konservatorium in Groningen bei den Lehrern Hanneke de Wit, Marion van den Akker und Marcel Boone. Diese Studien schloss sie im Juni 2015 Cum Laude ab In den letzten Jahren hat sich Eske zu einer gefragten Solistin entwickelt, die für ihr besonderes, warmes Timbre geliebt wird (u.a. Passionen, Weihnachtsoratorien und Kantaten von J.S. Bach, Messias von G.F. Händel, Elias und Paulus von F. Mendelssohn Sie war Mitglied des Opernchors in Produktionen der Nederlande Reisopera (u.a. Orphée et Eurydice in der Regie von Floris Visser, Oper des Jahres 2015). Eske macht auch gerne Kammermusikprogramme in Zusammenarbeit mit anderen Musikern - wie heute mit dem Cembalisten Johan Brouwer. Eske nahm an Meisterkursen u.a. bei Margreet Honig, Amand Hekkers, Claron McFadden, Valerie Guillorit, Paul Triepels, Nico van der Meel und Jard van Nes teil (für letzteren erhielt sie ein Stipendium des Willem Mengelberg Fund). Neben der Musik interessiert sich Eske für die biologisch-dynamische Landwirtschaft. 

 Johan Brouwer

Johan Brouwer studierte Orgel und Musiktheorie am Konservatorium in Groningen und anschließend Cembalo am Konservatorium in Amsterdam. Nach seinem Solistenexamen studierte er bei dem berühmten Gustav Leonhardt weiter und nahm an Meisterkursen bei Ton Koopman, René Saorgin und Jos van Immerseel teil.

Johan Brouwer gab Konzerte in den Niederlanden, in Frankreich, Belgien, Portugal, Schweden, England und Deutschland und war dem Groninger Barockorchester Collegium Musicum als Leiter und Cembalist verbunden, mit dem er sich neben den großen traditionellen Werken des Barock auch unbekannten Werken des 17. und 18. Jahrhunderts widmete. Außerdem war er lange Zeit Dirigent des Winschoter Kamerkoor , mit dem er in Zusammenarbeit mit dem Collegium Musicum Groningen vorwiegend Musik des 17. Jahrhunderts aufführte.

Es gibt diverse CD-Einspielungen von Johan Brouwer, u.a. eine CD seiner von David Rubio gebauten Cembalo-Sammlung, ; eine CD mit Radioaufnahmen des NCRV aus den Jahren 1973 und 1983, eingespielt auf den Hinsz-Orgeln von Midwolda und Appingedam sowie 2 CDs, die dem Büchlein „35 Jahre Collegium Musicum Groningen“ beiliegen, worauf er als Continuo-Spieler wie auch als Dirigent zu hören ist. 2012 erschien eine CD mit Werken, die auf dem berühmten Arp Schnitger Positiv (1695) in Nieuw-Scheemda und auf seinem italienischen Cembalo, 1977 von David Rubio, nach Giovanni Giusti (1679), gebaut, eingespielt wurde In 2014 kam eine neue CD ‚Bach und der Französischer Barock‘ heraus In 2016 kam seine CD ‚Vaudry’mit Französiche musik und Werke von J.S. Bach in 2020 erschien eine neue CD „Johan Brouwer plays Bach“.In 2024 erschien Johan Brouwer 50 Years recording.

......... Heute wird das Positiv in Form von Truhenorgeln zur Interpretation alter Musik vor allem zur Ausführung des Generalbasses in der Continuo-Gruppe verstärkt eingesetzt und auch gebaut. Diese gut transportablen Kleinorgeln mit wenigen Registern, häufig mit einem gedackten Register aus Holz in 8′-Lage, einer Flöte in 4′-Lage und einem Prinzipal-Register in 2′-Lage besetzt, haben die Form einer großen Truhe. Die Windversorgung wird meist durch ein elektrisches Gebläse besorgt. Bei extrem kompakter Bauweise liegt die technische Obergrenze etwa bei sieben Registern für die Basshälfte und neun Registern für die Diskanthälfte des Manuals, wobei dann meist auch ein bis zwei kurzbecherige Zungenregister vorhanden sind.

Heutige Truhenorgeln sind oft mit einer Transponiervorrichtung ausgestattet, die es ermöglicht von 440 Hz auf 415 Hz herab bzw. auf 465 Hz hinauf zu transponieren. Derartige Transponiervorrichtungen sind bereits seit der Renaissance bekannt (Tischorgel auf der Churburg, um 1580). Ebenso findet man häufig geteilte Schleifen, diese sind ebenfalls schon lange bekannt, s. o. Der Teilungspunkt liegt oft zwischen h0/c1. Damit Truhenorgeln möglichst transportabel sind, sind sie auf Rollen montiert oder zum besseren Transport in zwei Teile zerlegbar.
                                                                                                                                      

P R O G R A M M

 
Se lascio d’adorare - Antonio Vivaldi 1678-1740- Sonate K78 in b-moll - Domenico Scarlatti 1685-1757

- Qual serpe tortuosa - Antonio Vivaldi 

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Flow my Tears -  John Dowland 1562-1626

- Pavane Lachrymae -  William Byrd 1543-1623

- If music bet he food of love -  Henry Purcell 1659-1695

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Oh! What sorrow  - Georg Fr. Händel 1685-1759

Suite G moll -  Pieter Bustijn 1649-1729

*Prelude *Allemande *Corrente *Sarabanda *Tempo di Gavotte

Ombra mai fu Georg -  Fr. Händel  

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Hark, the echoing air Henry Purcell 1659-1695

- Ground in Gamut 

-  Altisadoa’s Song 

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Der Zeiten Herr hat viel vergnügte Stunden Johann -  Seb. Bach 1685-1750

- Preludium G-Dur 

- Ich habe genug, Schlumert ein -  bwv 82 Johann Seb. Bach 1685-1750 



                                                                                                                                 Wikipedia

 


Die „ Trompete der tiefen Lage, wie die Posaune gelegentlich auch bezeichnet wird, ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente. Sie entstand in ihrer heutigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete zur Tiefe hin.Im 16.Jahrhundert erfreute sich die Posaune solcher Beliebtheit, dass sie in den verschiedensten Stimmlagen gebaut wurde.
Doch schon in den folgenden Jahrhunderten beschränkte man sich auf die heute noch üblichen Alt-, Tenor- und Bassinstrumente.
Seit dem 18. Jahrhundert hat das Posaunen-Trio unterschiedlicher Verteilung der drei Stimmlagen einen festen Platz im Orchester. Daneben reicht die lange Tradition des Posaunenspiels vonmittelalterlichen Stadtpfeifern über evange- lische Posaunenchörebis zu modernen Quartetten.
Dennoch gibt es nur wenig eigens für die Posaune geschriebene Werke. So verwundert es nicht, dass sich im Programm des Leipziger Posaunenquartetts OPUS 4 kaum Originalkompositionen, sondern vor allem Bearbeitungen finde.
Ein Großteil der Arrangements stammt vom Gründer und Leiter des Ensembles Jörg Richter selbst.
Dabei stehen Stücke aus Renaissance und Barock ebenso auf dem Pro- gramm wie moderne bzw. populäre Kompositionen.
Es beweist, dass sich die Posaune wie kaum ein anderes Instrument für alte und neue Musik bis hin zum Jazz gleichermaßen eigne. Ein Ideal, das dem Ensemble OPUS 4 besonders am Herzen liegt, ist der typisch weiche Posaunenklang.

Eintritt frei - Spende erwünscht

 

P R O G R A M M

Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
Gloria 1641 für 4 Posaunen

Ludwig Senfl ( um 1490 -1543 )
Non moriar sed vivam /Psalm 11 Vers 17; c.f.8 Psalmton
 
Josquin des Pres ( 1440 – 1521 )
In te Domini Speravi

Thomas Selle ( 1599 – 1663 )
Domini Exaudi ( Mottet Nr.346 )

Hans Leo Hassler ( 1564 -1612 )
Intrada

Heinrich Schütz (1582 – 1672)
„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“
aus Geistlicher Chormusik 1648 / Psalm 19, 2 - 7 für 4 Posaunen

Tomas Luis de Victoria ( 1535 - 1611 ) 
O Vos Omnes

Johann Sebastian Bach ( 1685 – 1750 )
Toccata und Fuge in d-moll für 4 Posaunen

Anton Bruckner ( 1824 – 1896 )
Ave Maria -Antiphon -Ecce Sacerdos

Bernhard Krol ( 1920 -2013)
Kaffeestunde bei Anna Magdalena
Leipziger Intermezzo opus. 183

Irving Berlin (1888 – 1989 )
Alexandeŕs Ragtime Band

George Gershwin ( 1898 – 1932 )
„A Portrait“ für 4 Posaunen

Posaunenquartett – OPUS 4
mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig
Alt / Tenorposaune Jörg Richter
Tenorposaune Dirk Lehmann
Tenorposaune Michael Peuker
Bassposaune Wolfram Kuhnt

 

D Y C K B U R G E R K O N Z E R T E 2 0 2 4

04. Februar
Ensemble simkhat hanefesh

jiddische Lieder und jüdische Musik aus Renaissance und Barock

James Hewitt (Barockvioline),
Diana Matut (Gesang, Flöten, Nyckelharpa),

Nora Thiele (Perkussion, Glocken, Colascione),
Erik Warkenthin (Laute, Theorbe, Barockgitarre),
Dietrich Haböck (Viola da Gamba)

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10. März
Lyra Viol Duo
Am Rande des Schattens, Barocke Musik aus England,
sowie eigene Arrangements

Dávid Budai - Lyra Viol, Miyoko Ito – Viola da gamba

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21. April
Vier32,
Streichquartette von Mozart, Haydn, Schubert
lisabeth IngenHousz - Quartett

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12. Mai
OPUS 4

Von Bach bis Gershwin
Posaunenquartett (Barockposaunen)

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16. Juni
Esperanto
Duo in Re
Anja Engelberg - Viola da gamba
Přemek Hájek - Theorbe, Barockgitarre

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14. Juli
Bach à la francaise
Claas Harders Viola da gamba

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18. August
Petra Naethbohm - Barockoboe
Gisela Uhlen-Tuyala - Viola da Gamba

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01. September
Orpheus Consort

Jenny Heilig - Cornetto
Marina Schuchert - Sopran

Julia Spies - Mezzosopran
Torben Klaes - Gambe
Frederik Punsmann - Basso continuo

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06. Oktober
Llibre Vermell de Montserrat

BerkelBarock
Hanne Feldhaus, Blockflöte
Arwen Bouw, Fidel, Psalterium
Eveline Juten, Gesang, Laute, Cister, Hümmelchen

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03. November
Le Retour

Heike Sierks, Viola da gamba, Pardessus de Viole
Mathilda Limper, Viola da gamba

Ingo Negwer, Chitarrone

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01. Dezember
Thomas Fritzsch, Viola da gamba

 

 

 

Gisela Uhlen-Tuyala
Organisatorin und künstlerische Leiterin der Dyckburger Konzerte in Münster.
Kontakt: Mobil 01719303531, Festnetz 0251/861808, Mail uhlen-tuyala@t-online.de


 

In Zeiten von Corona kam die Frage auf , ob wir Schuberts berühmtes Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ anlässlich eines Jubiläumsn, Im privaten Rahmen, spielen wollten. Das war genau das Richtige für uns. Aus diesem Auftritt entstand das Streichquartett Vier32.


Ein Herzenswunsch der Mitglieder ging in Erfüllung: klassische Streichquartette spielen, erforschen, studieren und aufführen.
Die Corona-Jahre gaben uns die Möglichkeit, mehrere Programme mit den schönsten und berühmtesten Quartetten zusammenzustellen und aufzuführen. Hierfür erhielten wir einen großzügigen Zuschuss vom Performing Arts Fund.

Das Spiel auf alten, mit Darmsaiten bespannten Instrumenten und die Kenntnis der damaligen Aufführungspraxis gehen Hand in Hand mit der Suche nach dem, was uns diese Musik heute zu sagen hat, nach den zeitlosen Gefühlen, die sie hervorruft.
Eine zusätzliche Dimension ist die Tonhöhe a = 432 Herz, die wir verwenden. Damit kommen wir der damaligen Stimmung so nahe wie möglich.

Die Mitglieder sind erfahrene Kammermusiker und bringen alle einen reichen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet mit. Außerdem kennt Frank die Musikwelt wie kein anderer, Marten hat viel jiddische Musik herausgegeben, Ana fühlt sich wie ein Fisch im Wasser, wenn sie über folkloristische Barockmusik improvisiert, und Elisabeth hat ihr Herz an so manche Kleinodien der klassischen Musik gehängt.“

 








 

Amarilis Dueñas ist auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis eine wichtige Vertreterin ihrer Generation. Auf dem Cello und der Viola da Gamba konzertiert sie europaweit als Solistin, aber auch mit Kammermusik-Ensembles und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln und dem B'Rock Orchestra.

Amarilis Dueñas ist Preisträgerin von Wettbewerben wie Juventudes Musicales, Premio Internacional Pau Casals oder jüngst des TAMIS-Kammermusikwettbewerbs in Saarbrücken. 

Beim Kammermusikwettbewerb „Beethoven in seiner Zeit 2021“, gewann sie gleich mehrere Preise: Den Preis für die beste Interpretin sowie den zweiten Preis und den Sonderpreis für die beste Beethoven-Darbietung des Beethoven-Hauses Bonn zusammen mit dem Trio Alterna.

Im Jahr 2020 veröffentlichte sie ihr Debütalbum mit Werken von J.S. Bach, D. Gabrielli und J.M.C. Dall'Abaco.

 

 P R O G R A M M

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Suite Nr. 5 für Violoncello Solo in c-Moll BWV1011

 Prélude

Allemande

Courante

Sarabande

Gavottes

Gigue

Marin Marais (1656 – 1728)

Les Voix Humaines

Carl Friedrich Abel (1723 – 1787)

Zwei Allegri aus den Drexel Manuscript

Amarilis Dueñas (1998*)

Lamento de Sunneva



 

PIPES & REEDS


Ulrike von Weiß – Gesang, Portativ, Indisches Harmonium

Claus von Weiß – Gesang, Dudelsäcke, English Concertina

Pfeifen und Zungen, wie sie in der Kirchenorgel zusammen erklingen,
treffen in diesem Ensemble als bunt gemischtes Instrumentarium zusammen.

Mit diesen Instrumenten und zwei Gesangsstimmen erzeugen Ulrike und Claus von Weiß, ein aus zahlreichen Ensembles (Morris Open, Trutz Nachtigall, Planxties & Airs) bekanntes Musikerpaar, eine eigenwillige, archaisch anmutende und zugleich neue Musik, die auf Stücken des Mittelalters, der Renaissance, traditioneller Musik und vielen Eigenkompositionen basierend die Zuhörer berührt, fasziniert und unterhält.


Eine Voranmeldung für eines der beiden Konzerte ist erforderlich.

Mailan : uhlen-tuyala@t-online.de

Pipes & Reeds

Pfeifen und Zungen, wie sie in der Kirchenorgel zusammen erklingen, treffen in diesem Ensemble als bunt gemischtes Instrumentarium zusammen:


PORTATIV – eine kleine Pfeifenorgel des Mittelalters, die mit der rechten Hand gespielt wird, während die linke Hand den Blasebalg bedient.



HÜMMELCHEN / DUDAY - zwei leise Dudelsäcke der Renaissance, die schon Michael Praetorius in seinem Werk erwähnt.


INDISCHES HARMONIUM – die Bedienung dieses Instruments, das in Indien aus dem europäischen Harmonium entstand, entspricht dem Portativ, der Ton wird hier aber nicht durch Pfeifen sondern mit durchschlagenden Zungen erzeugt.

ENGLISH CONCERTINA – eine kleine chromatische Concertina, deren Töne ebenfalls aus durchschlagenden Zungen entstehen.


Mit diesen Instrumenten und zwei Gesangsstimmen erzeugen Ulrike und Claus von Weiß, ein aus zahlreichen Ensembles (Morris Open, Trutz Nachtigall, Planxties & Airs) bekanntes Musikerpaar, eine eigenwillige, archaisch anmutende und zugleich neue Musik, die auf Stücken des Mittelalters, der Renaissance, traditioneller Musik und vielen Eigenkompositionen basierend die Zuhörer berührt, fasziniert und unterhält.


Ulrike von Weiß – Gesang, Portativ, Indisches Harmonium

Claus von Weiß – Gesang, Dudelsäcke, English Concertina


Weitere Informationen und Klangbeispiele:

website:www.pipes-reeds.de






Außergewöhnliches Quartett in der Dyckburgkirche

Das Reuthin Quartett spielt in seiner ungewöhnlichen Besetzung mit
Blockflöte (Petra Roderburg-Eimann), Violine (Kaoru Minamiguchi), Akkordeon (Ursula Staenglen) und Kontrabass (Peter Falk) Kompositionen der Klassik von Carl Phillip Emanuel Bach, Joseph Haydn und Mozart.
Das Quartett wurde von vier Lehrkräften der Musikschule Wildberg (Landkreis Calw) mit dem Ziel gegründet, vorhandene Literatur der besonderen Besetzung des Quartettes anzupassen. Mit den sehr unterschiedlichen Farben ihrer Instrumente erreichen sie ein apartes Klangbild und vermittel so ein neues Hörerlebnis klassischer Musik.

So., 15. März 2020 um 17 Uhr
Dyckburgkirche, Münster-Mariendorf
Dyckburgstraße 224
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

 https://mailchi.mp/2035c9fbae46/dyckburger-konzerte

"Bach & Abel's Concerts"
Die erste Abonnent-Konzertreihe Europas

1765 gründeten Carl Friedrich Abel 1723 - 178 7) und Johann Christian Bach (1735 - 1782) die erste Abonnement-Konzertreihe Europas, die Bach & Abel‘s Concerts, die 17 Jahre lang zu den beliebtesten kulturellen Veranstaltungen in London zählte.
Die Musiker Hermann Hickethier – Viola da gamba; Tilman Coers – Violoncello und Friedemann Engelbert – Cembalo spielen Kompositionen von Carl Friedrich Abel, Johann Christian Bach Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Christopher Simpson und Peter Lamprecht 

 Hermann Hickethier (Viola da gamba) - Tilmann Coers (Violoncello)


 Friedemann Engelbert (Cembalo)
 
So. 23. Feb. um 17 Uhr
Dyckburgkirche, Dyckburgstrasse 224, 48157 Münster-Mariendorf
Eintritt frei – Spende erbeten



  Das DYCKBURGER KONZERT

 am 26.Jan. findet wie gewohnt um 17 Uhr statt. 
Es spielt aber nicht, wie angekündigt, das Duo Kirchhof, sondern 

Dávid Budai





Dávid Budai, geboren in Budapest, nahm zunächst Violinunterricht und wechselte dann zur Viola da Gamba. Während seines Gambenstudiums in Leipzig entdeckte er sein Interesse an historischer Improvisation durch Teilnahme an Kursen mit Martin Erhardts. Seit 2012 studierte er an der Hochschule für Künste Bremen bei Hille Perl. Er tritt als Kammermusiker und Solist mit Ensembles wie Weser -Renaissance, Bremer Barock Consort, Resonantia Leipzig und dem Michaelis Consort auf. Zudem unterrichtet er regelmäßig Gambe und Improvisation.

In dem Konzert heute kommt nicht nur die Vielsaitigkeit der Viola da gamba, sondern ganz besonders die Vielseitigkeit ihres Spielers, zur Geltung.
Neben Originalwerken für die Sologambe von u.a. Tobias Hume und Georg Philipp Telemann spielt Dávid Budai eigene Bearbeitungen von Kompositionen der Renaissance bis zum Barock im Stil der damaligen Zeit. Adaptationen von „Lachrimae Pavan“, I“f my complaints“ und „Come again“ basieren u.a. auf der
Intavolierungspraxis des Manchester Lyra Viol Book.



                                                                           Foto: Lutz Kirchhof
                                                                                                                                               
Duo Kirchhof
Lutz Kirchhof
Renaissance- & Barocklaute
Martina Kirchhof
Renaissance- & Barock-Viola da Gamba

um mehr über die Musiker zu erfahren, klicken Sie auf  den link:
 P R O G R A M M

Musikalische Nachtstücke in der Dyckburgkirche

Non vi sed Chely“ heißt es auf dem Titelblatts der „Noctes Musicae“ einer Notensammlung von 1598.
Nicht mit Gewalt sondern mit dem Spiel der Laute .... besiegt der Musiker den Löwen.
Kompositionen von u.a. John Dowland, Anthony Holborene und  Sylvius Leoplold Weiss
welche diesem Geist der Laute und Viola da Gamba besonders gut entsprechen, hat das Duo Lutz und Martina Kirchhof für sein Programm ausgesucht. Das international renommierte Musikerehepaar konzertiert seit 1996 gemeinsam und ist bekannt für seine virtuosen und ausdrucksvollen Interpretationen. 


Aus dem Königsberger Lautenbuch (~1600)
Foccata/Tantz
Galliarda Dulandi
The Queens treble


Matthaeus Reymann (~1600)
(aus Noctes Musicae, Leipzig 1598)
Chorea 7
Galliarda 2


John Dowland (1563 - 1626)

Time stands still
A Dream 


Anthony Holborne (1545 –1602)
The Fairy Round

John Dowland
Pavana Lachrimae
Can she excuse (Galliard)
Mrs. Winter’s Jump
 Round Battle Galliard


Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)
Fantasie G-Dur

Johann Sebastian Bach (1685 -1750) / Sylvius Leopold Weiss
Sarabande  und Rondeau

                   

 Non vi sed Chely
- Nicht mit Gewalt sondern mit der Laute  -
also mit Sanftheit -
besiegt der Meister den Löwen

Titelblatts der
Noctes Musicae
Matthaeus Reymann, Leipzig 1598



 
darin:
Noctes Musicae
Matthaeus Reymann, Leipzig 1598



Titelseite von Anthony Holbornes
Pavans, Galliards, Almains and other short Aeirs (1599)


Silvius Leopold Weiss (1687 -1750)
„Wer die Schwierigkeit der Laute für harmonische Ausweichungen und gut ausgeführte Sätze kennt, der muss erstaunen und es kaum glauben, wenn Augen- und Ohrenzeugen versichern, dass der große Dresdner Lautenist Weisse mit Sebastian Bach, der auch als Klavier- und Orgelspieler groß war, in die Wette phantasiert und Fugensätze ausgeführt hat.“
                                                                                                                  Johann Friedrich Reichardt


                                                               Foto: Ciska den Breeyen

 
Dyckburgkonzert mit der Cappella Enschede Barock
Acht Sänger präsentieren unter dem Konzerttitel „Mille Regretz“ Werke aus einem breiten Spektrum an Stilperioden und Komponisten: von der Gregorianik bis hin zum 21. Jahrhundert, von u.a. Heinrich Schütz, Josquin des Prés und Claudio Monteverdi bis O. Gjeilo und D. Lang. Unterstützt werden sie vom Barockensemble Rosaria (Violine, Violoncello, Laute). Die Gesamtleitung hat Jeanet Bosch.

Das Konzert ist am Sonntag (8. Dez) um 17 Uhr
in der Dyckburgkirche, Dyckburgstrasse 224 (Mariendorf)
Eintritt frei; Spende erbeten

Kontakt: Gisela Uhlen-Tuyala, T: 0251/861808, M: uhlen-tuyala@t-online.de









T a l l i s E n s e m b l e - E s s e n
Sopran: Charlotte Schäfer, Alexandra Pook:
Tenor: Jan-Peter Meyn, Bernd Zaglauer 
Bariton: Roland Hendriks  (& Percussion)
Truhenorgel:Friederike Spangenberg  (& Percussion)
Bassgambe: Ernst Lipka  
Serpent: Rainer Müller-Rensing 
Zink: Jutta Dedy  
Barockposaune:  Jürgen Fassbender, Martin Damerau, Christian Zelsen
 
 
Das KonzertprogrammDenn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon" stellt die "Missa pro defunctis" des französischen Komponisten Eustache du Caurroy in den Mittelpunkt. Während Du Caurroys Musik außerhalb Frankreichs wenig verbreitet ist, ist er dort aufgrund seines Requiems bekannter. Die erstmals 1610 beim Begräbnis des ermordeten König Heinrich IV. aufgeführte Totenmesse war von da an 115 Jahre lang fester Bestandteil bourbonischer Trauerfeierlichkeiten. Das 2014 gegründete Tallis-Ensemble ergänzt das Hauptwerk mit Lamentationen für verstorbene Komponisten jener Epoche. Das ursprünglich nur aus Zinken und Posaunen bestehende Ensemble hat für das aktuelle Programm zusätzliche Sänger und Instrumentalisten eingeladen.  
 
P R O G R A M M
 
Cristóbal de Morales (um 1500 - 1553)
Circumdederunt me


Orlando di Lasso (1532 - 1594)
In hora ultima

Sethus Calvisius (1556 - 1615)

Unser Leben währet

Eustache du Caurroy (1549 - 1609)

Missa pro defunctis, I Nr.1

Thomas Tallis (um 1505 - 1585)

If ye love me

Eustache du Caurroy
Missa pro defunctis, I Nr.2

Jheronimus Vinders (1525–1526)
O mors inevitabilis

Orlando di Lasso

La nuit froide et sombre

Josquin Desprez (1450-1521)

Nymphes des bois

Eustache du Caurroy

Missa pro defunctis, II

Josquin Desprez

Vive le roy




Lebendige Orgel in der DYCKBURG-KIRCHE 
Mit 12 Flöten, wie die Orgelpfeifen vom Diskant bis zum Großbass spielt das Ensemble Wildholz Werke von der Renaissance bis zur Moderne, aus Italien, Frankreich, England, den Niederlanden und Deutschland.  
Die Ensemblemitglieder
 Mirjam Vogt, Monika Löwenberg-Heidgen, Uwe Riedel, Antonia Oberschelp, Ulrike Doht, Sandra Niermann, Sarah Brinkkötter, Manuela Frisch, Doris Hoppmann, Barbara Blomeier, Gregor Kemper, Ltg. Frank Oberschelp


Das Ensemble Wildholz wurde 2010 vom Bielefelder Blockflötisten Frank Oberschelp ins Leben gerufen. Derzeit spielt es in der Besetzung eines Doppelsextettes. Seit seiner Gründung ist es regelmäßig in Konzerten zu erleben. So war es u.a. 2016 im Rahmen des „Summerwind-Festival“ beim „Blockbustertag“ in Münster zu hören. Im November 2017 konzertierte Wildholz beim Blockflötenfestival „Ensemble 2017“ in der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. https://blogflutes.wordpress.com/wildholz/
6. Oktober um 17 Uhr
Dyckburgkirche, Dyckburgstrasse 224, 48157 Münster





        Konzert zum vierhundertsten Jahrestag 
der Komponistin Barbara Strozzi

Es ist immer noch wenig bekannt, dass es in allen Jahrhunderten komponierende Frauen gab, welche hervorragende Werke geschaffen haben. Zu einer Änderung dieser bedauerlichen Tatsache will das Ensemble LES  JOYEUX  beitragen.





                                                             Christiane Frickenstein (Blockflöte)
                                                      Hildegard Hagemann (Blockflöte, Cembalo)
                                                          Clemens Krause, Blockflöte, Cembalo)
                                                          Gisela Uhlen-Tuyala (Viola da Gamba)


Trotz vieler Widerstände hat es musizierende Frauen und Komponistinnen immer gegeben.
Das Wort des Apostels Paulus, daß die Frau in der Kirche schweigen möge (1. Kor. 14,34, "Mulier taceat in ecclesia"), wurde  so gedeutet, daß nur Männer in der Kirche singen sollten. Und doch waren vor allem in Italien Frauen am regen Musikleben maßgeblich beteiligt. In Klöstern, an den Adelshöfen und in bürgerlichen  Akademien wirkten  Musikerinnen und Komponistinnen. Isabella Leonarda (1620-1704), Nonne aus Novara, veröffentlichte über 200 Einzelstücke in 20 eigenen Sammlungen. Francesca Caccini 
(1587 -1640) – genannt La Cecchina (Singvogel) – zählte zu den besten Sängerinnen ihrer Zeit. Sie begleitete sich selbst auf dem Cembalo, der Laute und der Gitarre. Sie war (neben Jacopo Peri) die wichtigste und bestbezahlte Musiker-Persönlichkeit am Hof der Medici in Florenz. Barbara Strozzi (1619 – 1677) publizierte acht Madrigal-Sammlungen. Elisabeth Jacquet de la Guerre war Cembalistin und Komponistin in Versaille. Anna Amalia von Preußen, Schwester Friedrichs des Großen, spielte Flöte, Laute, Orgel, Geige und komponierte.
Mit dem Aufkommen des bürgerlichen Frauenideals des 18./19. Jh. war es verpönt, dass Frauen komponierten oder gar unter eigenem Namen veröffentlichten. So gab es nie eine ununterbrochene Tradition komponierender Frauen in der Geschichte. Und die offizielle Musikgeschichte ignorierte weitgehend die überlieferten Dokumente.

 Renata Grunwald (Gesang)



Ort: Dyckburgkirche, Münster, Dyckburgstrasse 224
Zeit: Sonntag, 8. Sept., 17 Uhr
Eintritt frei, Spende willkommen


P R O G R A M M
(Reihenfolge noch nicht festgelegt)
Barbara Strozzi (1619 – 1677)
aus: Il Primo Libro de Madrigali, 1644
Al battior di bronzo

Barbara Strozzi
Arie Serenata
gewidmet Sophia, Duchess of Braunschweig and Lüneburg, 1664
Hor che Apollo 

Barbara Strozzi
aus: Il Primo Libro de Madrigali
Quel misero usignuolo

Francesca Caccini (1587 -1640)
aus: Il primo libro delle musiche,1618
S`ío men vo

Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre (1665 - 1729)
aus: Sonata I
Aria

Anne Boleyn
O death, rock me to sleep

Catarina Assandra (1590 -ca. 1618)
O quam suavis est domine tuus (Mailand 1609)

Isabella Leonarda (1620-1704)
Sonata prima, opus 16
Barbara Strozzi
op. 3 no. 2
Moralità Amorosa

Barbara Strozzi
aus: l Primo Libro de Madrigali,1644
Le tre Grazie a Venere
Elisabeth-Claude Jacquet de la Guerre
aus: Recueil d`Airs serieux et a boire de differants auteurs, 1721
Les Rosignols
Anna Amalia von Preußen (1723 – 1787)
Sonate B-Dur


Kontakt: G. Uhlen-Tuyala, T: 0251/861808 M: 0171 9303531, uhlen-tuyala@t-online.de